Barrierefreie Internetseiten - warum und für wen?

Als Nutzer des Internet haben Sie bestimmt einige Webseiten welche Sie öfter besuchen. Vielleicht sind Sie ja auch Inhaber einer eigenen Webseite.

Wenn Sie zu einer der beiden Gruppen von Internetnutzern zählen, sind Sie auf diesen Seiten genau richtig. Sie werden sehr interessante Sachen erfahren und einen ganz neuen Einblick in das Massenmedium Internet bekommen. Sollten Sie also Lust haben, mehr über Barrierefreies Internet zu erfahren, dann sind Sie hier richtig. Zuerst sollten Sie verstehen, warum es so wichtig ist, sich mit diesem Thema intensiv zu beschäftigen.

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, warum Informationen im Internet publiziert werden? Sie sollen für jeden nutzbar sein. Die Betonung liegt auf "jeden". Wenn das das Hauptanliegen des Internet ist, warum sind dann so viele Internetseiten so schlecht erstellt worden, dass nur gesunde Menschen sie nutzen können?

Das Statistische Bundesamt weist nach einer Studie, per Monat Mai 2003, 8,4 Millionen amtlich anerkannte behinderte Menschen in der Bundesrepublik Deutschland aus. 6,7 Millionen von ihnen zählen zu den Schwerbehinderten. Defacto galt im Mai 2003 jeder 10. Bundesbürger als behindert. Stellen Sie sich vor, dass mehr als 50% dieser Personen täglich im Internet recherchieren. Eine inoffizielle Auswertung zum Thema "Barrierefreies Internet" ergab, dass man mit bis zu 20% mehr Besuchern auf seiner Webseite rechnen kann, wenn sie barrierefrei ist.

Die meisten Inhaber einer Webseite wissen überhaupt nicht wirklich, wie man eine solche Seite richtig erstellt und was es dabei zu beachten gilt. Das wäre weniger schlimm wenn es sich dabei nur um rein private Webseiten handeln würde. Das Problem erstreckt sich aber über das gesamte Internet hinweg und es gibt nur wenige gut erstellte Webseiten, die auch wirklich für alle zugänglich sind. Oftmals glauben die selbsternannten Webmaster, dass die von Ihnen eingesetzte Software die Seiten richtig erstellt. Augenscheinlich tut sie es auch beim ersten Hinsehen. Bei diesem ersten Hinsehen bleibt es dann meistens auch, denn beim zweiten Hinsehen kommen die Probleme nur so angerollt. Dabei ist hier nicht nur die unterschiedliche Browserunterstützung der einzelnen Hersteller gemeint.

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind lesen Sie mehr auf den Seiten "Zugänglichkeit" und "Webstandards". Hinweise zu den alternativen Nutzungsmöglichkeiten des Internet finden Sie unter den Rubriken "Hardware" und "Software". Unter der Rubrik "Betroffene" habe ich die verschiedenen Gruppen und ihre speziellen Merkmale zusammengefasst.